Moringa BaumBei Moringa Oleifera handelt es sich um ein echtes Wunderwerk aus der Natur, weshalb der Baum auch gerne als Wunderbaum bezeichnet wird. Denn es gibt kaum Gesundheitsleiden, auf die sich die Einnahme verschiedener Moringa Präparate in Form von Blättern, Pulver oder Moringa Saft nicht positiv auswirken kann. In vielen unterentwickelten Ländern ist diese Heilpflanze für die dortige Bevölkerung noch heute überlebenswichtig. Seit Urzeiten wird der Baum vor allem im indischen Raum für seine hohe Nährstoffkonzentration geschätzt.

Wenn man bedenkt, dass Moringa Oleifear in Bezug auf seinen Vitamin C und Eisengehalt weitaus potenter als Orangen und Spinat ist und zudem fast alle essentiellen Aminosäuren enthält, hat sich Mutter Natur mit diesem Gewächs wirklich selbst übertroffen. Da die Gesundheitsbeschwerden der Menschen vor allem in den Industriestaaten immer mehr zunehmen, gewinnt die Moringa Pflanze eine ganz neue Bedeutung. Denn von Allergien über Konzentrationsbeschwerden lässt Moringa bei vielen Volkskrankheiten der Moderne Linderung erhoffen.

Wer von der Kraft des Moringa Baums profitieren möchte, kann durch die gezielte Einnahme solcher Nahrungsergänzungsmittelpräparate sein Immunsystem spürbar stärken. Ziel dieser Webseite ist es somit eine der bedeutsamsten Pflanzen für die Menschheit näher vorzustellen und ihren konkreten Nutzen aufzuzeigen. Wir möchten unseren Lesern gerne im Detail erklären, wie sie ihre Gesundheit bis ins hohe Alter mit Moringa fördern können.

 

Inhaltsverzeichnis

 

Was macht Moringa Oleifera so einzigartig?

Bei dem Begriff „Wunderbaum“ werden viele Menschen vielleicht zurückschrecken. Denn in den vergangenen Jahren gab es viele Nahrungsergänzungsmittel, die hoch gelobt wurden und leider nicht hielten, was sie versprachen. Bei Moringa Oleifera handelt es sich hingegen um viel mehr als einen reinen Hype. Denn zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Pflanze nicht nur im Bereich Gesundheit wirklich erfolgsversprechend sind. Schließlich kann keine andere Pflanze in Bezug auf ihre Nähr- und Vitalstoffdichte sowie –komposition mit Moringa Oleifera mithalten.

Die Nährstoffe liegen dabei nicht nur in einer besonders hohen Konzentration vor, sondern sind auch so zusammengesetzt, dass der menschliche Körper sie besonders gut aufnehmen kann. Gleichzeitig gibt es kaum eine Personengruppe, die von einem Konsum von Moringa nicht profitieren kann. Denn auch für ältere Menschen sowie schwangere Frauen gilt die Einnahme von hochwertigen Moringa Präparaten im Allgemeinen als unbedenklich. Gleichzeitig verspricht Moringa aber auch bei Wasserverunreinigungen eine preisgünstige Lösung. Denn die Samen der Pflanze wurden in der Praxis bereits in winzigen Menschen als effektiver Wasserreiniger eingesetzt. Global gesehen ist der Wunderbaum somit von enormer Wichtigkeit. Schließlich können die Menschen in den Industriestaaten dank dieser Pflanze nicht nur etwas für ihre Gesundheit und Vitalität tun, sondern weltweit lässt sich die Hunger- und Wasserproblematik zumindest in Teilen dank Moringa eindämmen.

Besonders im tropischen und subtropischen Raum, wo der Baum dank der optimalen Klimabedingungen sehr gut wächst und sich zudem als sehr robuste Pflanze erwiesen hat, ist Moringa Oleifera inzwischen zu einer der überlebenswichtigsten Nahrungsmittelquellen geworden. Gleichzeitig kurbelt der Baum die Wirtschaft dort in einem zunehmenden Maße an. Denn die Anbaubedingungen sind für Moringa in Europa nicht günstig und somit müssen sich die Nahrungsergänzungsmittelhersteller auf den Export der Pflanzenbestandteile verlassen. Für die Menschen in den Anbaugebieten von Moringa stellt dies also eine unglaubliche Chance dar, wie sie durch den Handel mit Moringa für sich und ihre Familie sorgen können. Währenddessen profitieren die Menschen in Europa, den USA und weiteren westlichen Ländern dank Moringa von der Möglichkeit der Gesunderhaltung ihres Körpers sowie einer Linderung bei folgenden Beschwerden:

  • Fieberbekämpfung
  • Anti-Aging-Präparat und Jungbrunnen aus der Natur
  • Regulation des Blutdrucks
  • Ein gestärktes Immunsystem
  • Ein deutlicher Energieschub
  • Hilfsmittel bei der Gewichtsreduktion
  • Hilfe bei Kopfschmerzen oder Magenschmerzen
  • Entgiftung, zum Beispiel bei zu hohem Anteil an Schwermetallen im Körper
  • Bei Erkrankungen der Schilddrüse
  • Ein ausgeglichener Vitalstoffhaushalt
  • Verhütung und Vorbeugung von Augenerkrankungen
  • Ausgleich eines Vital- und Nährstoffmangels
  • Bei Unterernährung
  • Bei Diabetes Mellitus
  • Zur Einnahme bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

 

Die Liste der Gesundheitsvorteile dieser Pflanze ist somit so lang, dass sich ihr Nutzen für den menschlichen Organismus kaum bestreiten lässt. Zudem muss man bei der Einnahme verschiedener Moringa Präparate auch nicht die fatalen Nebenwirkungen fürchten, zu denen es bei der Einnahme schulmedizinischer Medikamente kommen kann. Daher kann es durchaus sinnvoll sein, wenn man Moringa zusätzlich zur regulären Medikamenteneinnahme als Unterstützung für den Körper in den verschiedenen Darreichungsformen konsumiert. Über Moringa Oleifera ist schließlich auch bekannt, dass die Pflanze eine entzündungshemmende Wirkung hat und sich somit bei Hautkrankheiten wunderbar einsetzen lässt. Selbst im Kosmetikbereich gewinnt Moringa daher immer mehr an Bedeutung und kann in Form des Öls hervorragend für eine entspannende Massage eingesetzt werden. Im weiteren Verlauf möchten wir unseren Lesern also die unglaubliche Heilwirkung von Moringa näher bringen.

 

Aussehen, Merkmale sowie Arten und Verbreitung von Moringa

Moringa Oleifera ist Teil der Benussgewächse und gehört somit zur monogenerischen Pflanzenfamilie. Die Pflanze tritt sowohl als Baum als auch als Strauch auf und passt sich ihren Umgebungsbedingungen an. Rein optisch kann man Moringa an den knolligen oder zum Teil auch rübenförmigen Wurzeln erkennen. Es handelt sich hierbei um einen laubabwerfenden Baum, wobei der Baumstamm im unteren Bereich weitaus deutlicher ausgeprägt ist. Zur Baumkrone hin verschlankt sich der Baum hingegen. Daher ist Moringa Oleifera im Volksmund auch als Flaschenbaum bekannt. Die Bäume können eine Höhe von bis zu 12 Metern erreichen, wobei sie bei einer ausreichenden Versorgung mit Feuchtigkeit sehr schnell wachsen. Eine junge Moringa Pflanze kann binnen 30 Tagen ganze 30 Zentimeter an Höhe zulegen, was einem Zuwachs von einem Zentimeter pro Tag entspricht. Schon nach einem Jahr sind die Jungpflanzen somit bis zu vier Metern hoch.

Moringa Oleifera Bäume wachsen auch auf engem Raum oftmals sehr dicht nebeneinander. Die Vernetzung des engmaschigen Blattwerks kann dann dazu führen, dass der Himmel zwischen den ganzen Baumkronen kaum mehr auszumachen ist. Während die Äste des Baums strauchförmig ausgeprägt sind, sind die Zweige eher dünn. Da Moringa Oleifera vor allem im tropischen und subtropischen Raum stark verbreitet ist, bringt dieses Merkmal der Pflanze gerade während der regelmäßig auftretenden Dürrezeiten deutliche Vorteile mit sich. Denn die Zweige trocknen während der Dürre einfach aus, sodass der restliche Baum weiterhin überlebensfähig bleibt. Während die Blätter des Moringa Baums zwei- oder dreifach gefiedert sind, treten kaum Nebenblätter auf. Die wechselseitige Anordnung der ganzrandigen Blätter ist ein weiteres Merkmal des Baums, dessen Blüten nur bei optimalen Witterungsbedingungen aufblühen. Die Form der Moringa Blüten ist mit einer Tasse oder Röhre zu vergleichen und sie erstrahlen meist in einem leuchtenden rot, gelb oder weiß, wobei die Blütenblätter sich eher unregelmäßig ausformen.

In Bezug auf die Verbreitung von Moringa lässt sich feststellen, dass der Baum inzwischen viele Regionen dieser Erde für sich erobert hat. Vom Himalaya aus hat sich der Wunderbaum mittlerweile in rund 100 verschiedene Länder ausgebreitet. Nicht nur in Indien und Sri Lanka kann Moringa angebaut werden, sondern auch in Südamerika und Afrika tritt der Baum verstärkt auf. In seinen Herkunftsländern kann der Baum bei einer konstanten Wärme von 20 bis 45 Grad Celsius prächtig gedeihen. Die Anbauflächen sollten im Idealfall in einer Höhe von mindestens 250 Metern über dem Meeresspiegel liegen. Jährliche Niederschlagsmengen von 240 bis zu 2.700 Millimetern Wasser begünstigen den Anbau der potenten Heilpflanze ebenfalls. Dürreperioden kann der Moringa Baum ebenfalls unbeschadet überstehen, sofern diese zeitlich nicht von einer allzu langen Dauer geprägt sind. Die insgesamt 13 verschiedenen Gattungen des Baums treten wie folgt auf:

  • Moringa Arborea im Nordosten Kenias
  • Moringa Borziana von Kenia bis nach Somalia
  • Moringa Hildebrandtii in Madagaskar
  • Moringa Peregrina von der arabischen Halbinsel bis nach Somalia
  • Moringa Pygmaea in Somalia
  • Moringa Rivae in Kenia und Äthiopien
  • Moringa Longituba in Kenia, Somalia und Äthiopien
  • Moringa Oleifera im Nordwesten Indiens
  • Moringa Ruspoliana in Somalia, Kenia und Äthiopien
  • Moringa Stenopetala in Kenia und Äthiopien
  • Moringa Concanensis in Pakistan, Indien und Bangladesch
  • Moringa Drouhardii in Madagaskar

 

Die Herkunft des Namens

Der Moringa Baum ist auch unter diesen gängigen Namen bekannt:

  • Meerrettichbaum
  • Trommelstockbaum
  • Pferderettichbaum
  • Klärmittelbaum
  • Behennussbaum
  • Behenbaum

 

Diese Namen leiten sich dabei entweder von der Gattung oder dem Aussehen des Baums ab. Moringa wird deshalb auch als Meerrettichbaum bezeichnet, da die Baumwurzel ein brennendes und stechendes Aroma verströmt, welches an Meerrettich erinnert. Der Senfölglykosiden-Gehalt macht dabei den beißenden Meerrettichgeruch aus. In der Kolonialzeit nutzen die Engländer den Baum sogar als Ersatz für Meerrettich und seitdem hat sich dieser Name weit über Indien hinaus verbreitet. Als Behenbaum wird Moringa hingegen vor allem deshalb bezeichnet, da aus den Samen des Baums Behenöl gewonnen werden kann. Während das Behenöl früher als bevorzugtes Schmieröl in der Uhrenindustrie zum Einsatz kam, ist es heute weniger verbreitet. Daher wird der Begriff „Behennussbaum“ auch nur noch vereinzelt benutzt und Moringa ist vor allem als Meerrettichbaum bekannt.

 

Anwendung und Wirkung von Moringa

In der ayurvedischen Medizin kommt Moringa Oleifera schon seit Jahrhunderten zum Einsatz und wird vor allem für seine entzündungshemmende Wirkung gepriesen. Gleichzeitig konnten verschiedene wissenschaftliche Studien diese Wirkung zum Beispiel bei der Anwendung bei Hautkrankheiten wie Schuppenflechte nachweisen. Schließlich enthält die Pflanze eine ganze Reihe von Wirkstoffen, die nicht nur Entzündungen mindern, sondern auch das Wachstum von Tumoren positiv eindämmen können. Am Universitätsklinikum in Hamburg Eppendorf hat man eine entsprechende Studie durchgeführt. Der Synergie-Effekt zwischen den nachfolgenden Bestandteilen, die bei Moringa in einer natürlichen und ausgewogenen Gesamtkomposition vorkommen, ist für diese erstaunlichen gesundheitlichen Vorteile ganz klar mitverantwortlich:

  • Polyphenol
  • Taurin
  • Rutin
  • Hypericum
  • Chologensäure
  • Quercetin

 

Der Mix aus verschiedenen essentiellen Aminosäuren, Vitaminen und Mineralien sorgt also in der Gesamtkomposition dafür, dass Moringa seine Heilwirkung nicht nur bei entzündlichen Hauterkrankungen entfalten kann. Für Tumor-Patienten kann die Einnahme von Moringa zum Beispiel wichtig sein, da bestimmte Enyzme somit gehemmt werden können, damit das weitere Wachstum der bösartigen Tumorzellen gar nicht erst ausgelöst wird. Da es sich bei rheumatoider Arthritis ebenfalls um eine Entzündungskrankheit handelt, ist der Einsatz von Moringa auch für solche Patienten als überaus sinnvoll einzustufen. Im Bereich der Dermatologie hat Moringa Oleifera seine gesundheitsbringende Wirkung auch bei der Behandlung von Neurodermitis bereits beweisen können. Doch dies stellt nur einen kleinen Teilbereich dar, in dem dieses hochpotente Nahrungsergänzungsmittel zur Gesundheit der Konsumenten beitragen kann. Im weiteren Verlauf möchten wir also aufzeigen, dass es sich bei Moringa in der Tat um eine Apotheke aus der Natur handelt, da der Wunderbaum sehr vielseitig bei der Bekämpfung der verschiedensten Gesundheitsbeschwerden eingesetzt werden kann. Außerdem möchten wir verschiedene Anwendungsbeispiele vorstellen, die sich wunderbar in den täglichen Alltag integrieren lassen.

 

Moringa Oleifera zur Einnahme in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist eine nährstoffreiche Ernährung besonders wichtig. Schließlich benötigt das Kind die nötigen Grundbausteine, um seine Knochen, Muskeln, Gerne und auch das Gehirn vollständig aufbauen zu können. Diese Vitalstoffe kann das Kind nur über die Mutter aufnehmen, die damit einen wichtigen Beitrag zu seiner späteren Entwicklung leistet. Darüber hinaus ist es für den emotionalen Haushalt der Mutter ebenfalls wichtig, dass sie sich mit ausreichend Mineralien, Spurelementen, Vitaminen und anderen wichtigen Stoffen versorgt, da es sonst zu Heißhunger-Attacken kommen kann. Die Einnahme von Moringa bietet sich daher wunderbar an, um den Vitalstoff-Haushalt von Mutter und Kind auszugleichen.

In den Philippinen konnte bei einer Studie sogar nachgewiesen werden, dass Moringa die Milchbildung bei der Mutter positiv anregt. Mütter, die nach der Geburt an Blutarmut leiden, könnten laut Aussage der Studie ihren Blutspiegel durch Einnahme von Moringa ebenfalls wieder normalisieren. Verschiedene andere Studien zeigten hingegen auf, dass Moringa dabei helfen könne, dass man das Geburtsgewicht der Kinder selbst in unterentwickelten Ländern auf ein vergleichsweise hohes Niveau bringen könne. Während das Moringa Pulver als sehr gut verträglich einzustufen war, konnte man einen insgesamt besseren Gesundheitszustand der Säuglinge feststellen. Wenn man bedenkt, dass Moringa Oleifera im asiatischen und afrikanischen Raum vor Ort angebaut werden kann, ist dies für die betroffenen Mütter und Kinder natürlich umso hilfreicher. Da eine Schwangerschaftsvergiftung oftmals durch einen Vitalstoffmangel begünstigt wird, ist die Einnahme von Moringa auch im Sinne der Vermeidung einer solchen Vergiftung förderlich. Oftmals reichen schone kleine Mengen aus, damit Moringa Oleifera diese positive Wirkung an den Tag legen kann.

 

Ein effektiver Schutz der Augen mit Moringa

Da die Blätter des Moringa Baums eine hohe Konzentration an Lutein und Zeaxanthin enthalten, ist dieses Nahrungsergänzungsmittel auch zum Schutz der Augen bestens geeignet. Denn diese beiden Stoffe sind sogar Bestandteil der Netzhaut des Menschen. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass die Augen, aber auch die Haut der Menschen vor dem schädlichen Einfluss von freien Radikalen geschützt werden können. Wäre dieser Schutz nicht in einem ausreichenden Maße gegeben, so könnte es sogar zu einer Trübung der Linsen bis hin zu Grünem oder Grauem Star kommen. Entzündete Augen, Nachtblindheit oder Ablösungen der Netzhaut könnten ebenfalls aus einem Mangel dieser Vitalstoffe resultieren. Da Moringa die genannten Carotinoide, die für die Augengesundheit sehr wichtig sind, in einem ausreichend hohen Maße enthält, bietet sich die Einnahme von Moringa Oleifera Präparaten zum effektiven Schutz der Augen in der Tat an.

 

Stärkung und Entgiftung der Leber mit Moringa

Wer seine Leber zum Beispiel durch einen hohen Alkoholkonsum stark strapaziert hat, kann diese dank Moringa ebenfalls entgiften und die eigene Leber in ihrer natürlichen Funktion kräftigen. Cholin und Methionin sind beispielsweise wichtige Proteine, die für die Entgiftung sowie die Entfettung der menschlichen Leber sehr zuträglich sind. Auch Zink ist ein wichtiger Vitalstoff, der in Moringa Oleifera in einem ausreichenden Maße vorkommt, und für den Alkohlabbau in der Leber dringend benötigt wird. Außerdem sind die Vitamine E und B essentiell, um die Lebergesundheit zu erhalten. Insgesamt bedarf es einer Menge an verschiedenen Vitalstoffen, um für die Gesundheit der eigenen Leber zu sorgen. Moringa bietet in dieser Hinsicht einen nahezu optimalen Nährstoffmix an, was sich auch in zahlreichen Studien bewiesen hat. So konnte bei einer Studie mit Ratten in Malaysia zum Beispiel gezeigt werden, dass Moringa zu einem Schutz der Leber vor freien Radikalen beitragen kann.

 

Moringa als Schutz gegen freie Radikale

Wie aus den vielen Anwendungsbeispielen bereits hervorgeht, eignet sich die Einnahme von Moringa vor allem für die Unterstützung des menschlichen Organismus beim Schutz vor und der Bekämpfung von freien Radikalen. Wird der Körper von freien Radikalen angegriffen und kann sich nicht ausreichend vor diesen schützen, so kann es zu Deformationen und akuten Krankheitsbildern kommen. Eine verfrühte Alterung und chronische Gesundheitsschäden sind oftmals die Folge. Denn freie Radikale können viele winzige Entzündungsherde im Körper verursachen, aus denen sich dann später Krebs, Diabetes, ein Herzinfarkt oder eine Demenz-Erkrankung entwickeln können. Es gilt also diese Entzündungen frühzeitig einzudämmen, um solch schwerwiegende Erkrankungen des menschlichen Körpers gar nicht erst entstehen zu lassen. Da der Wunderbaum Moringa zahlreiche Provitamine enthält, deren entzündungshemmende Wirkung nicht nur in der ayurvedischen Medizin bekannt ist, lässt sich das Immunsystem somit stärken und schwerwiegende Krankheiten können möglicherweise schon in ihren Ursprüngen vermieden werden, wobei dies natürlich mit gesunden Ernährungs- und Lebensgewohnheiten einhergehen sollte.

 

Moringa Oleifera als Antibiotikum aus der Natur

Wenn Moringa Oleifera als natürliches Antibiotikum eingesetzt werden soll, sind Vorsorge und Vorbeugung besser als Nachsicht. Denn Moringa ist dann am effektivsten, wenn es gleich zu Krankheitsbeginn verwendet wird. Somit hat man die größte Chance, den Körper mit Moringa zur Selbstheilung zu bewegen und auf ein herkömmliches Antibiotikum, gegen das viele Menschen im Lauf der Zeit eine Resistenz aufbauen, zu verzichten. Auch die negativen Begleiterscheinungen von Erbrechen bis Durchfall, die gerade bei Kindern bei einer Einnahme eines Antibiotikums auftreten, entfallen bei Moringa. Die erste Studie zum Einsatz der Heilpflanze in diesem Bereich der Medizin wurde übrigens schon 1981 im „Medical Plant Research“ Magazin veröffentlicht. Besonders im Kampf gegen Erkrankungen der Atemwege bei Kindern ist Moringa eine sehr gute Alternative zu einem herkömmlichen Antibiotikum. Schließlich ist die Wunderpflanze gerade für ihre antibakterielle Wirkung bekannt.

 

Moringa bei Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Diabetes sowie verschiedene Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind leider zu modernen Volkskrankheiten geworden, die jedes Jahr für viele Menschen zum Tod führen. Doch auch bei diesen durchaus schwerwiegenden Zivilisationskrankheiten ist die Einnahme verschiedener Moringa Präparate als sehr sinnvoll einzustufen. Schon binnen drei Stunden konnte in verschiedenen Studien nämlich nachgewiesen werden, dass der Konsum von Moringa zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels führen konnte. Im Vergleich zu dem Arzneimittel Glibenclamid, welches zur Absenkung des Blutzuckerspiegels verabreicht wird, war die blutzuckersenkende Wirkung von Morigna zwar schwächer, doch man könne die Dosierung des Wunderbaums einfach erhöhen, um so einen ähnlichen Effekt zu erzielen.

Dabei gehen die Experten davon aus, dass es die Mischung aus den blutzuckersenkenden Inhaltsstoffen sowie dem leicht blutzuckersteigernden Effekt ist, der Moringa bei der Bekämpfung dieser Massenkrankheit so effektiv macht. Langfristig kann man über die Einnahme von Moringa also sagen, dass diese eine blutzuckerstabilisierende Wirkung hat. Zudem enthält Moringa von Mangan bis hin zu Thiamin Niacin verschiedene Inhaltsstoffe, die sich ebenfalls positiv auf den Blutzuckerspiegel des Menschen auswirken.

Da bei einer dauerhaften Blutzuckerspiegelerhöhung davon auszugehen ist, dass die Blutgefäße im menschlichen Körper geschädigt werden, sagt man Diabetes nach, dass die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt würde. Die Einnahme von Moringa könne bei Diabetikern also auch dazu beitragen, dass es gar nicht erst zu Herz-Kreislauf-Leiden kommen müsse. Die herzstärkende Wirkung von Moringa wurde bei vielen Studien untersucht, die zum Beispiel darauf schließen lassen, dass Moringa nicht nur blutspiegelsenkend, sondern auch antioxidativ wirkt. In Verbindung mit dem antiarteriosklerotischen Effekt machten die Wissenschaftler der Mahidol University in Thailand ein enormes Potential in Bezug auf die Verhinderung von Herzkrankheiten durch die Einnahme der Moringa Blätter aus.

 

Konkrete Anwendungsmöglichkeiten

Während die potente Wirkung von Moringa Oleifera sowohl im Bereich der Volksheilkunde als auch in der Medizin erwiesen scheint, bleibt die Frage nach den konkreten Anwendungsmöglichkeiten. Wie genau sollte Moringa angewendet werden, um von diesen Gesundheitsvorteilen profitieren zu können? Dies möchten wir nachfolgend gerne beispielhaft aufzeigen.

Ein Reiben von Moringa Blättern an den eigenen Schläfen sowie im Stirnbereich könne zum Beispiel zur Linderung eins Kopfschmerzes beitragen. Die Blätter oder den Saft des Moringa Baums könnte man aber auch als Tinktur auf trockene oder gereizte Hautstellen sowie bei kleinen Blutungen auftragen, um die Blutung zu stillen und eine Linderung der Entzündungsreaktion zu erwirken. Durch ihre antibakterielle Wirkung können die Blätter des Wunderbaums ebenfalls bei Pilzerkrankungen der Haut verwendet werden.

Auch der Konsum von Tee aus Moringa Blättern verspricht gesundheitlich viele Vorteile, wie zum Beispiel eine Linderung bei Magenbeschwerden, Fieber oder Durchfall. Dabei ist der Tee selbst für Kinder in entsprechend reduzierten Mengen bekömmlich. Grundsätzlich lässt sich eine fehlerhafte Ernährung durch die regelmäßige Einnahme von Moringa als Pulver, Kapseln oder Trunk zumindest in Teilen ausgleichen. Den Saft der Moringa Oleifera Blüten könne man hingegen verwenden, um Probleme mit dem Harntrakt zu lindern. Auch den gerösteten Samen des Baums sagt man nach, dass diese eine harntreibende Wirkung hätten. Außerdem sei ein Konsum der Moringa Samen, zum Beispiel vermischt mit dem Öl der Kokosnuss, bei folgenden Gesundheitsleiden sehr zu empfehlen:

  • Krämpfen
  • Rheuma
  • Gicht
  • Arthritis
  • Furunkeln
  • Geschlechtskrankheiten
  • Epilepsie

 

Anti-Aging aus der Natur mit Moringa

Wenn der natürliche Alterungsprozess verzögert werden soll, bietet sich der Konsum von Moringa in seinen verschiedenen Darreichungsformen ebenfalls an. Das liegt vor allem an dem natürlich vorkommenden Zeatin, welches eine merkliche Verlangsamung des Alterungsprozesses mit sich bringt. Schließlich fungiert Zeatin im Körper als eine Art Vermittler, welcher dafür sorgen kann, dass die vom Körper dringend benötigten Vitalstoffe genau an die richtigen Stellen weitergeleitet werden können. Somit kann auch die Wirkung von anderen Nahrungsergänzungsmittelpräparaten sowie den Vitalstoffen, die wir über die Nahrung zu uns nehmen, vorteilig unterstützt werden. Die Vitamine, Mineralien und Co. würden nicht einfach ungenutzt ausgeschieden, sondern genau dorthin geschleust, wo sie dem Körper dienlich sein und Alterserscheinungen somit vorbeugen können.

Daher ist Zeatin also als Anti-Aging-Mittel aus der Natur bekannt. Da Moringa als Bestandteil von Cremes und anderen Hautpflegemitteln die Haut auch vor freien Radikalen schützen kann, wird der Anti-Aging-Effekt auch rein äußerlich unterstützt. Die Stärkung des Immunsystems durch Moringa Oleifera ist in dieser Hinsicht ebenfalls sehr zuträglich. Selbst die Funktion des Geistes lässt sich durch eine regelmäßige, am besten tägliche Einnahme von Moringa Präparaten bis ins hohe Alter erhalten. Wie bereits angesprochen, kann Moringa zudem bei der Verhinderung von verschiedenen typischen Altersleiden behilflich sein, die ebenfalls zu einem weitaus früheren Ableben des Menschen führen. Schon 1983 konnte der Wissenschaftler James A. Duke zum Beispiel die blutdrucksenkende Wirkung von Moringa in seiner Studien belegen. Auch die folgenden Gesundheitsvorteile von Moringa sind in Bezug auf ein verlangsamtes Altern also von Bedeutung:

 

  • Moringa sorgt für einen besseren Schlaf
  • Lang anhaltender Energieschub
  • Eine blutdruckstabilisierende Wirkung in beide Richtungen
  • Verdauungsfördernd
  • Als Anti-Stress-Präparat
  • Vielversprechend bei der Bekämpfung von Immunschwäche
  • Angeregter Gallenfluss zur Reinigung der Leber
  • Angekurbelter Stoffwechsel
  • Ein gestärktes Immunsystem
  • Ein ausgeglichener Hormon- und Nervensystemhaushalt

 

Moringa bei psychischen Belastungen

Ob Stress oder ADS, Moringa kann seine heilbringende Wirkung nicht nur bei körperlichen Leiden entfalten. Denn inzwischen hat man in der Psychologie zumindest in Teilen einen Zusammenhang zwischen verschiedenen psychischen Leiden und einer Mangelernährung festgestellt. Stoffwechselstörungen können also die Ursache von Schlafproblemen, Antriebslosigkeit, Ausdauerproblemen oder Gedächtnisschwierigkeiten sein. Dank des hohen Vitalstoffgehalts in optimaler Konzentration bietet sich die Einnahme von Moringa in einem solchen Fall also ganz eindeutig an. Denn wenn die Mangelernährung ausgeglichen werden kann, dann ist auch damit zu rechnen, dass die eben genannten Symptome verschwinden oder zumindest stark gelindert werden dürften. Vor allem die Provitamine und die Aminosäuren, die bei Moringa in komplexer Form auftreten, sind bei der Linderung der ADS-Symptomatik sehr hilfreich. Ein ähnlich positiver Effekt konnte auch bei Depressionen, dem Burnout-Syndrom oder einer allgemeinen Nervosität festgestellt werden, wenn die Patienten Moringa mit einer gewissen Regelmäßigkeit und in einer ausreichenden Dosis zu sich nahmen.

 

Darreichungsformen und Einnahmeempfehlungen

Grundsätzlich können wir an dieser Stelle festhalten, dass die Praxiserfahrungen aus verschiedenen Studien zu dem Wirkstoff Moringa gezeigt haben, dass die Pflanze auch in relativ hohen Dosierungen sehr gut verträglich ist. Dennoch ist es sinnvoll, wenn man die Einnahme der verschiedenen Moringa Präparate zunächst niedrig dosiert und diese dann langsam steigert. Außerdem sollte mögliche auftretende Nebenwirkung beobachtet werden. Sofern der Patient ärztlich verschriebene Medikamente zu sich nimmt, ist es sinnvoll, wenn man sich vor der Einnahme von Moringa mit seinem Arzt oder Apotheker abstimmt.

Während Allergiker Vorsicht walten lassen sollten, enthält Moringa keine Soja, Laktose, Gluten, Konservierungs- oder Geschmacksstoffe, die typischerweise als allergieauslösend eingestuft werden. Wenngleich Moringa in seinen verschiedenen Darreichungsformen verhältnismäßig geschmacksneutral ist, sollten geschmackssensible Menschen sich langsam an dieses Nahrungsergänzungsmittel herantasten. Dabei kann Moringa Oleifera in den folgenden Darreichungsformen konsumiert werden:

  • Moringa Blätter
  • Moringa Öl
  • Moringa Saft
  • Moringa Tee
  • Getrocknetes Moringa Pulver aus Moringa Blättern
  • Moringa Kapseln

 

Moringa in Form von Pulver oder Kapseln ist im westeuropäischen Raum am stärksten verbreitet. Nach Möglichkeit sollte ein Moringa Oleifera Präparat ausgewählt werden, was eine kontrolliert zertifizierte Bioqualität vorweisen kann. Denn nur in seiner reinsten Form kann der Wunderbaum seine gesundheitsspendende Wirkung voll entfalten. Der Konsum von Moringa Pulver bietet sich deshalb besonders an, da sich das Pulver den verschiedensten Speisen und Getränken beimischen lässt, ohne dass die Wunderpflanze allzu deutlich hervorschmeckt. Ob im Smoothie, Saft, Quark, in einer Suppe oder zu Müsli, auf diese Weise lässt sich das Pulver einfach und regelmäßig konsumieren, um so effektiv zur Gesundheitsförderung beizutragen.

Schon täglich ein Teelöffel Moringa Pulver morgens und abends sind für den Anfang ausreichend. Später kann die Dosierung jedoch auf einen gehäuften Esslöffel gesteigert werden. Eine erhöhte Dosierung über einen begrenzten Zeitraum ist als eine Art Moringa Kur denkbar. Die Menge an Moringa sollte bei Kindern in Anbetracht ihres niedrigeren Körpergewichts natürlich entsprechend reduziert werden. Wer Moringa zur Unterstützung bei seinen Abnehmversuchen einsetzen möchte, nimmt am besten einen gehäuften Esslöffel des Pulvers vor jeder Mahlzeit zu sich. Um ein bisschen Abwechslung in den eigenen Speiseplan zu bringen, bietet sich auch ein Moringa Tee an. Dieser kann entweder aus frischen Moringa Blättern oder einer fertigen Moringa Teemischung aufgebrüht werden. Frische Moringa Blätter sind in Europa jedoch schwer zu bekommen und auch geschmacklich sagt dieser Tee wenigen Menschen im Vergleich zu anderen Teesorten zu. Daher werden die fertigen Moringa Teemischungen inzwischen mit Beimengungen von Apfel, Kiwi oder zum Beispiel Orange angeboten, da die Geschmacksnote des Moringa Oleifera Tees somit deutlich verbessert werden kann. Auch hier gilt es, unbedingt einen Tee in Bioqualität zu wählen.

 

Nebenwirkungen und Überdosierung von Moringa

Aus der Praxis ist bekannt, dass Moringa bei der Einnahme für manche Menschen anfänglich nur in kleinen Dosierungen verträglich ist. Daher gilt es die Dosis langsam zu steigern und Morgina Oleifera besser nicht auf nüchternen Magen zu sich zu nehmen. Bei einer Überdosierung von Moringa ist Durchfall denkbar. Menschen, die an Diabetes leiden, sollten Moringa ebenfalls nur in kontrollierten Mengen zu sich nehmen, da von einer blutzuckersenkenden Wirkung auszugehen ist. Wenngleich Wechselwirkungen mit Medikamenten nicht ausgeschlossen werden können, liegen dazu aktuell keine Daten vor. Schwangere Frauen sollten keine Präparate mit Moringawurzel oder die Wurzel selbst konsumieren. Hochkonzentrierte Moringa Präparate sind in der Schwangerschaft oder bei Kindern zu vermeiden.

In Tierversuchen mit Moringa hat sich gezeigt, dass sich die Auswirkungen auf die Leber bei einer zu hohen Dosierung umkehren können. Anstatt eines Schutzes vor einem Leberschaden können sich die Leberwerte in einem solchen Fall negativ verändern. In den klinischen Studien zu Moringa Oleifera wurden meist nur Tests mit Moringa Blättern oder Moringa Pulver durchgeführt. Über die Nebenwirkungen des Konsums von Moringa Rinde, Wurzel und Wurzelrinde ist daher weniger bekannt. Von einem regelmäßigen Verzehr der Wurzel ist jedoch unbedingt abzuraten und beide Rindenarten gelten sogar als giftig.

 

Fazit

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass Moringa Oleifera den Titel „Wunderbaum“ durchaus verdient hat. Denn die Bio-Verfügbarkeit einer so großen Vielfalt an Nährstoffen ist im Pflanzenreich fast unübertroffen. Aktuell ist keine andere Pflanze bekannt, die Körper, Geist, Haut, Haaren und auch dem Immunsystem des Menschen so viel Gutes tun kann wie Moringa Oleifera. Von insgesamt 20 essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren sind gleich 18 in Moringa enthalten. Hinzu kommen verschiedene Spurenelemente, zehn überlebenswichtige Mineralien, rund 25 Anti-Inflammtorien sowie diverse Omega-Fettsäuren. Die Einnahme von Moringa Pulver oder Kapseln bietet sich zum Rundumschutz der eigenen Gesundheit also an.

Dabei ist es sinnvoll, wenn mit der Einnahme von Moringa zu Zwecken der Gesundheitsprävention möglichst frühzeitig und nicht erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium begonnen wird. Dann stehen die Chancen schließlich am größten, dass der Moringa Baum seine heilbringende Wirkung in vollen Zügen entfalten kann. Auf eine gesunde Ernährung sollte dennoch nicht verzichtet werden. Denn wenngleich Moringa im Vergleich zu Orangen die siebenfache Menge an Vitamin C und den dreifachen Eisengehalt von Spinat vorweisen kann, darf dies nicht die einzige Stütze sein, auf die man in Sachen Gesundheit und Vitalität baut. Die Einnahme von Moringa ist langsam zu steigern. Moringa Präparate in Bio-Qualität sind zu bevorzugen. Sofern jegliche Gesundheitsbedenken vorliegen oder Medikamente eingenommen werden, sollte man vor der Einnahme dieses Nahrungsergänzungsmittels besser mit einem Arzt Rücksprache halten.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Meerrettichbaum

Buch: Der Wunderbaum Moringa: Ein Vitamingeschenk von Mutter Natur

Buch: Moringa Oleifera: Die wichtigste Pflanze in der Menschheitsgeschichte