Moringa Baum – Heilkraft | Herkunft & Verwendung

Der Moringa Baum ist eine natürliche und überaus potente Nährstoffquelle, die daher besonders in vielen ärmeren Regionen dieser Welt als echter Wunderbaum bezeichnet wird. Denn der Moringa Baum vereint so viele Aminosäuren, Vitamine und Mineralien in sich, dass er für viele Menschen sogar überlebenswichtig ist. Doch auch in der westlichen Welt können wir von der Kraft der Heilpflanze profitieren, unser Immunsystem stärken und Krankheiten mit verschiedenen Moringa Produkten vorbeugen.

 

In vielen Regionen, in denen der Moringa Baum wächst, ist diese Pflanze ein echter Segen für unterernährte Kinder oder hungernde Erwachsene. Fast all seine Bestandteile können schließlich auf irgendeine Weise konsumiert werden und auch die Tierwelt in den Wachstumsregionen profitiert von der Präsenz dieses Baums, dessen nährreiche Einzelstoffe in einem optimalen Verhältnis in dem Baum enthalten sind und sich daher hervorragend ergänzen sowie gut aufgenommen werden können. Im weiteren Verlauf möchten wir daher gerne näher auf die Besonderheiten dieses einzigartigen Baums eingehen.

 

Wie sieht der Moringa Baum aus?

Sunset on baobab treesDer Moringa Baum gehört zu den Benussgewächsen. Als Teil der monogenerischen Pflanzenfamilie wird auch das Aussehen dieses Baums durch seine Gattung geprägt. Moringa gibt es dabei sowohl in Form von Bäumen als auch kleineren Sträuchern, wobei der Moringa Baum eigentlich nur in der freien Wildbahn vorkommt. Alle Moringa Baum Pflanzen werfen Laub ab und verfügen über rübenförmige oder knollige Wurzeln. Der Stamm des Baums ist meist im unteren Bereich weitaus deutlicher ausgeprägt und verdünnt sich zur Baumspitze hin. Zum Teil spricht man daher auch von einem Flaschenbaum. Denn beim Moringa Baum wirkt der Stamm im unteren Bereich angeschwollen und aufgedunsen. Eine Höhe von bis zu 12 Metern ist bei diesem Baum nicht gerade selten. Sofern der Baum mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt wird, ist er sehr schnellwüchsig. Binnen eines Monats kann das junge Bäumchen bis zu 30 Zentimeter in die Höhe wachsen. Somit dauert es nur ein Jahr, bis der Baum bereits eine Höhe von stolzen vier Metern erreichen kann.

 

Oftmals wachsen Moringa Bäume sehr nah beieinander. Ihr Blattwerk reiht sich dann so engmaschig nebeneinander, dass man den Himmel vor lauter Blättern nicht mehr sehen kann. Die Äste des Baums sind strauchförmig angeordnet und es gibt nur sehr dünne Zweige. Da der Moringa Baum vor allem im tropischen Raum beheimatet ist, trocknen diese dünnen Zweige während harter Dürrezeiten einfach aus. Die Blätter des Baums sind wechselseitig angeordnet und ganzrandig. Nebenblätter sind beim Moringa Baum nicht üblich und die Blätter sind meist zwei- bis dreifach gefiedert. Bei dem Baum, der auch Behenbaum genannt wird, können sich unter den richtigen Witterungsbedingungen auch Blüten ausformen. Sie haben meist eine Tassen- oder Röhrenform und sind weiß, gelb oder rot. Die Blätter der Blüten sind optisch von einer gewissen Unregelmäßigkeit gekennzeichnet

 

 

Wo wächst der Moringa Baum?

Our own EarthDer Moringa Baum fand seinen Ursprung im Himalaya. Inzwischen ist das Wundergewächs jedoch in rund 100 Ländern rund um die Erde vertreten. Besonders in Afrika, Südamerika, Indien und Sri Lanka spielt der Moringa Baum eine wichtige Rolle. Die Verbreitung des Baums auf fünf Kontinente nahm dabei schon in der Antike ihren Anfang. Durch enge Handelsbeziehungen war es möglich, dass sich der Moringa Baum auch im nordafrikanischen Raum etablieren konnte. Im Übrigen gibt es eine große Vielzahl an verschiedenen Moringa Baum Arten, welche in den unterschiedlichen Regionen unterschiedlich stark verbreitet sind und zum Tel auch nur dort wachsen. Moringa Oleifera ist dem Nordwesten Indiens zuzuordnen, während Moringa Stenopetala unter anderem in Äthiopien heimisch ist. In den verschiedenen Ursprungsländern, in denen der Moringa Baum schon lange einheimisch ist, hat sich die Pflanze also an die natürlichen Gegebenheiten der jeweiligen Umgebung angepasst. Wenngleich es rund 13 verschiedene Arten des Moringa Baums gibt, ist es momentan leider so, dass man in Europa mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen hat.

 

Denn der Moringa Baum ist zwar sehr widerstandsfähig und resistent, aber er mag es auch sehr gerne warm. Es muss also nicht nur eine gewisse Außentemperatur gegeben sein, sondern der Moringa Baum benötigt eine konstante Wärme von 20 bis 45 Grad Celsius, mit der Europa leider nicht aufwarten kann. Daher müssen die heilbringenden Moringa Produkte entsprechend aus anderen Regionen der Welt importiert werden. Dies stellt jedoch kein Problem dar, da die Bestandteile des Baums zum Beispiel in Form von Pulver sehr gut haltbar gemacht werden können. Inzwischen wird der Anbau des Baums unter anderem in Ländern wie Mexiko gezielt kultiviert. Nach Möglichkeit sollte der Anbau in einer Höhe von rund 250 Metern über dem Meeresspiegel stattfinden. Außerdem bevorzugt der Baum einen pH-Wert des Bodens, welcher zwischen 6,3 und 7,0 liegt. Leicht saure Böden und eine jährliche Niederschlagsmenge zwischen 240 und 2800 Millimetern Regen sind optimal. Doch auch zeitlich begrenzte Dürreperioden kann dieser Baum durchstehen. Hat sich der Moringa Baum erst einmal erholt und ist mehrere Jahre alt, so kann er es auf jährlich bis zu 5000 Samen bringen.

 

Welche Teile des Baums sind essbar?

Es gibt keinen Teil des Moringa Baums, welcher bei einer korrekten Zubereitung nicht für den Verzehr geeignet ist. Dabei sind die unterschiedlichen Bestandteile des Baums auch unterschiedlich nährstoffreich. Dass alle Bestandteile dennoch als Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensmittel geeignet sind, ist schon eine echte Besonderheit, welche Moringa zur absoluten Wunderpflanze macht. Roh oder als Pulver in Smoothies beigemengt sind die folgenden Bestandteile des Baums sehr schmack- und nahrhaft:

 

  • Blätter
  • Blüten
  • Früchte
  • Samen
  • Wurzel
  • Rinde

 

Green and dired moringa leavesDie Blätter des Moringa Baums lassen sich wohl am vielfältigsten einsetzen. Sie können roh als Salat oder gegart als eine Art Gemüsebeilage gegessen werden. Zudem lässt sich mit den Moringa Blättern auch ein frischer Moringa Tee aufbrühen sowie verschiedene Soßen oder Suppen zubereiten. Wer die Blätter über einen längeren Zeitraum hinweg haltbar machen möchte, der legt diese sauer ein. Dies ist nicht nur ein echter Genuss für die Sinne, sondern auch auf diesem Weg kann Moringa die volle Nährstoffwirkung entfalten. Moringa Pulver wird im Übrigen aus den getrockneten Blättern des Baums gewonnen.

 

Mit Hilfe des Pulvers lassen sich schmackhafte Säfte oder Smoothies zubereiten, die so einen grandiosen Vitalstoffkick bekommen. Zudem lässt sich eine Prise Moringa Pulver zur Nährstoffanreicherung auch über die eigenen Speisen streuen. Die Samen des Baums haben hingegen eine ganz andere, sehr positive Eigenschaft. Denn sie können zur Wasserreinigung verwendet werden. So kann selbst dreckiges Tümpelwasser als Trinkwasser aufbereitet werden. Auch die Blüten vom Moringa Baum sind eine leckere Salatbeilage oder können als Tee aufgegossen werden. Die Wurzeln und Rinde des Baums werden vorzugsweise zu einem feinen Pulver zerkleinert, mit Hilfe dessen die verschiedensten Heilpasten angerührt werden können. Die ganz äußere Rinde des Baums und der Wurzeln ist jedoch leicht giftig und sollte daher vor dem Verzehr unbedingt entfernt werden.

 

Welche Inhaltsstoffe zeichnen den Baum aus?

Woman with bare shoulders holding vegetableMit deutlich mehr essentiellen Aminosäuren als Joghurt und der vielfachen Menge an Vitamin C im Vergleich zu Orangen hat der Moringa Baum seinen Status als Wunderpflanze und Heilmittel für die verschiedensten Krankheiten also redlich verdient. Ein besseres Multivitaminpräparat direkt aus der Natur könnte es in der Tat kaum geben. Auch Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen sind in recht hohen Konzentrationen im Moringa Baum enthalten. Hinzu kommen Vitamin B1, B2, B3 und Vitamin A. Ballaststoffe, Fette, die aus den Samen gewonnen werden können, und Kohlenhydrate runden das Gesamtbild ab.

 

Doch auch die wichtigen Vitamine D, E und K sind im Moringa Baum enthalten. Verschiedene Spurelemente wie Kupfer und Zink konnten nachgewiesen werden. Außerdem sollte die Konzentration an Omega-3-, Omega-6 sowie -9 an dieser Stelle hervorgehoben werden. Dank dieser Zusammensetzung kann der Konsum der verschiedenen Bestandteile des Moringa Baums für Menschen in einigen der ärmsten Regionen dieser Welt überlebenswichtig sein. Besonders schwangere Frauen und stillende Mütter und ihr Nährstoffhaushalt können von der Einnahme profitieren.

 

Fazit: Was macht den Moringa Baum so besonders?

Der Baum ist in fast jeder Hinsicht etwas ganz Besonderes. Denn er ist nicht nur sehr resistent und in ausreichend warmen Gebieten leicht anzubauen, sondern der Nährstoffmix macht den entscheidenden Reiz aus. Schließlich kann der Moringa Baum somit beim Konsum seiner verschiedenen Bestandteile eine heilende oder zumindest vorbeugende Wirkung vorweisen und Leben spenden. Wenngleich die Wirkung der Moringa Bestandteile wissenschaftlich noch nicht ausreichend untersucht ist, gibt es eine lange Geschichte von Überlieferungen, welche die Potenz dieser Wunderwaffe aus der Natur nur bestätigen können. So sagt man Moringa nach, dass die Pflanze magenschonend wirke und auch bei Schlaf- oder Konzentrationsstörungen helfen können. Selbst Menschen mit Bluthochdruck oder Diabetes Typ II haben bereits berichtet, dass sie die Heilwirkung dieses Baums am eigenen Körper erfahren haben.

 

Human disease and infectionAuch bei einer merklichen Unterernährung wird die Einnahme von Moringa als sinnvoll eingestuft. Man sagt dieser Wunderpflanze zudem eine entzündungshemmende Wirkung nach, welche sich auch bei Hautbeschwerden entfalten könne. Athleten konsumieren Moringa vor allem, da die Pflanze sie beim Muskelaufbau und der Regeneration nach dem Training unterstützen könne. Für Veganer wird Moringa als eine hervorragende Proteinquelle angesehen und auch eine Stärkung des eigenen Immunsystems wird mit dem Konsum von Moringa in Zusammenhang gebracht. Mehr Vitalität und weniger Krankheitsbeschwerden sowie Symptome sind es also, die Menschen rund um den Globus in ihrer regelmäßigen Einnahme von verschiedenen Moringa Nahrungsergänzungsmittelkonzentraten bestärken. Dabei sollte man unbedingt auf eine rein biologische Qualität achten, damit Moringa seine Wirkung voll entfalten kann.

 

 

 

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